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5. Acrobatixxx Weltcup in Zell am See
15minütiger Bericht von der Paranoia auf:
So, zurück von der Paranoia!!
Habe mein eigentliches Ziel erreicht mit der Qualifikation zum Worldcup!!!!!!!!!!
Hatte einen sehr guten ersten Run am Freitag(Platz 25.!!!! bzw. 6ter im Austriacup)und nachdem ich am Sonntag(Samstag kein Bewerb wegen Schlechtwetter) voll motiviert war,wollte ich natürlich noch mehr und verhaute meinen zweiten Run vollkommend.
Voller Elan startete ich dann in den 3ten Wertungsdurchgang viel zu aggresiv und sah mich auf Platz 36im Worlcup und an 9ter Stelle im Austriacup wieder:(:(.
Letztendtlich habe ich aber mein Ziel erreicht und kann mit meiner Leistung zufrieden sein.(Na,ja so halbwegs:))
Werde heuer noch fleißig mit der Nikita trainieren und nächstes Jahr 4 od.5 Worlcups fliegen!!
Mehr zum Worldcup gibt´s auf www.acro.cc und im Bericht unten!
Zell am See war vergangenes Wochenende bereits zum fünften Mal Austragungsort eines Paragleiter Akrobatik Weltcups. Der Einladung des Veranstalter Klubs Ikarus Pinzgau auf die Schmittenhöhe folgten die 30 besten Piloten der Welt sowie zahlreiche Neueinsteiger in die Szene.
Bei diesem Bewerb ging es vor allem darum einer Jury und dem Publikum vorgegebene Flugmanöver mit dem Gleitschirm, wie beispielsweise den Looping oder den Full Stall möglichst perfekt zu präsentieren. Aus Sicherheitsgründen wurden diese Flugmanöver über dem „weichen“ Wasser des Zellersees geflogen. Als Abschluss des Programms wurde dann eine Floßlandung gefordert. Zusatzpunkte gab es für jene Piloten welche die Landung mit einer sogenannten Bodenspirale, ein Flugmanöver bei dem der Gleitschirm mit der Flügelspitze und das Gesäß des Piloten gleichzeitig das Wasser berührt, eingeleitet haben. Dabei verfehlten natürlich zahlreiche Piloten das nur 6X6 Meter große Landefloß und wurden dann von der Wasserrettung geborgen und an Land gebracht.
Am Freitag begann der Wettkampf bei noch sommerlichen Temperaturen zeitig am Morgen. Zunächst mussten sich die Newcomer Piloten für den Hauptbewerb, an dem nur die besten 40 Piloten teilnehmen durften, qualifizieren.
Auf Grund von angesagten Gewittern drängte der Veranstalter darauf den ersten Run des Hauptbewerbes so rasch als möglich zu starten. Wie sich später herausstellen sollte eine richtige Entscheidung. Das 40 köpfige Starterfeld präsentierte dann über zwei Stunden lang die schwierigsten Flugmanöver die man mit einem an und für sich für den Streckenflug konzipierten Fluggerät durchführen kann. Dabei präsentierte sich der Österreicher Bernd Hornböck in ausgezeichneter Form. Er sicherte sich mit einem überragenden ersten Lauf die Führung vor dem Spanier Horacio Llorens Fernandes und der Franzosen Cyril Platon. Ebenfalls eine starke Leistung zeigte Marcel Schrittwieser, der an die 5. Stelle flog. Kaum war der letzte Pilot im trockenen ging über Zell am See ein schweres Unwetter nieder. Der Bewerb konnte nach einem verregnetem Samstag erst am Sonntag wieder fortgesetzt werden.
Trotz 15 cm Neuschnee am Startplatz auf der Sonnenalm und eisigen Temperaturen strotzten die Piloten nur so vor Tatendrang. Am Vormittag wurde der zweite Durchgang in umgekehrter Reihenfolge des Qulasmos gestartet.
Die Österreicher kamen mit den Winterlichen Bedingungen gut zurecht. Bernd Hornböck baute seine Führung im zweiten Run weiter aus und Marcel Schrittwieser konnte seinen guten fünften Platz halten.
Das Wetter wurde dann im Tagesgang immer sommerlicher und so konnte der Finaldurchgang bei tollen Bedingungen stattfinden.
Die Startreihenfolge wurde beibehalten und so konnten der Franzose und der Spanier mit guten Läufen vorlegen. Der Österreicher lies sich lange Zeit und ging konzentriert in die Entscheidung. Er hielt jedoch dem Druck vor heimischem Publikum zu fliegen nicht Stand und verhaute gleich sein erstes Flugmanöver. Somit stand der Sieger bereits fest für Hornböck ging es nur noch um Schadensbegrenzung doch auch die folgenden Manöver waren nicht mehr von der von ihm gewohnten Präzession und so viel er auf Rang sechs zurück. Anders Marcel Schrittwieser, er steigerte sich abermals und verbesserte sich auf Rang drei.
Vor der herrlichen Kulisse des Zeller Beckens würdigte dann das Publikum sowie der Bürgermeister der Stadt Zell am See Hermann Kaufmann die Piloten bei der Siegerehrung.